Leistung
Smart Heating: Speicheröfen intelligent steuern
Wärme dann erzeugen, wenn Strom günstig ist — und dieselben Öfen als steuerbare Last nutzen, statt sie gegen Ihre Lastspitze laufen zu lassen.
Speicheröfen gelten als Auslaufmodell. Das gilt für die Steuerung — nicht für das Gerät.
Ein Speicherofen ist im Kern ein Wärmespeicher, den Sie laden können, wann Sie wollen. Genau das macht ihn heute wieder interessant: Er ist steuerbar.
Nur nutzt das kaum jemand. Die meisten Anlagen hängen weiterhin an einem starren Nachtfenster — sie laden, weil es 22 Uhr ist, nicht weil es gerade sinnvoll ist. Ob die eigene PV-Anlage einspeist, ob der Betrieb gerade seine teuerste Viertelstunde fährt oder ob der Strom günstig ist, spielt dabei keine Rolle.
Der Speicher steht also längst im Haus. Er wird nur nicht wie einer behandelt.
- Konventionell
- Smart Heating
Illustratives Schema, keine Messdaten. Wie stark sich Ihre Spitze durch die Verschiebung tatsächlich senken lässt, hängt von der Anschlussleistung Ihrer Öfen und Ihrem übrigen Lastgang ab — genau das ermitteln wir in der Bestandsaufnahme.
Was wir tun
Die Geräte bleiben. Was sich ändert, ist der Zeitpunkt, zu dem sie laden.
Bestandsaufnahme
Welche Geräte stehen wo, welche Anschlussleistung hängt daran, wie werden sie heute geschaltet — und welchen Anteil haben sie an Ihrem Lastgang?
Steuerung nachrüsten
Statt eines fixen Nachtfensters eine Ladung, die sich an Strompreis, Eigenerzeugung und der aktuellen Netzlast Ihres Betriebs orientiert.
Einbindung in den Lastgang
Die Öfen werden Teil der Betriebsstrategie: Sie laden, wenn unter Ihrer Lastspitze Platz ist — und pausieren, wenn eine Spitze droht.
Komfort bleibt die Vorgabe
Die Wärme muss da sein, wenn sie gebraucht wird. Die Steuerung optimiert innerhalb dieser Grenze, nicht gegen sie.
Zur Einordnung: Ein Speicherofen gibt keinen Strom ins Netz zurück — er ist ein Wärmespeicher, kein Batteriespeicher. Für die Lastspitze zählt trotzdem dasselbe: Eine Last, die sich verschieben lässt, wirkt dort wie ein Speicher, der im richtigen Moment einspringt.
Was Sie davon haben
Ein Speicher, der schon da ist
Die thermische Kapazität steht bereits im Haus. Sie muss nicht gekauft werden, sondern gesteuert.
Zwei Wirkungen aus einer Nachrüstung
Günstigere Wärme über den Ladezeitpunkt — und eine Last, die Ihre Spitze nicht länger mit hochtreibt.
Ein überschaubarer Eingriff
Das ist ein Steuerungsthema, kein Heizungstausch. Die Anlage bleibt, die Logik davor ändert sich.
Passt dazu
- Was ist Peak ShavingEine verschiebbare Last ist derselbe Hebel wie ein Speicher: Sie senkt die teuerste Viertelstunde.
- Energiemanagement & EffizienzWie groß der Hebel ist, zeigt erst der Lastgang — er sagt, wann die Öfen heute laden und was das kostet.
- Leistungstarif 2027: Was der neue Netztarif für Ihren Betrieb bedeutetÖsterreich stellt die Netzentgelte zum 1. Jänner 2027 um. Für Betriebe auf Netzebene 7, bisher pauschal abgerechnet, wird die höchste Viertelstunde des Monats zum Kostenfaktor. Was im Gesetz steht, was noch Entwurf ist — und was Sie jetzt tun können.
Kontakt
Haben Sie noch Speicheröfen im Bestand?
Dann klären wir im Erstgespräch, welche Anschlussleistung daran hängt und ob sich eine Steuerung dafür lohnt. Unverbindlich.
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